
Als James Hinks mit der Zucht weißer Hunde begann, gab es die Bull and Terrier in allen Farbschlägen. 1862 zeigte er erstmals auf einer Show seine 'milk-white Bull Terrier'. Dennoch wurden seine Hunde auch weiterhin als Kampfhunde benutzt. "...and to prove his strain had lost none of its cherished quality of belligerence, Hinks matched his forty pound bitch, Puss, against one of the old Bull faced type (a sixty pound bitch) ... The fight took place at the Tuffers in Longacre and in half an hour Puss had killed her opponent." (Robert Leighton "Book of Dogs 1907", in E. Eberhard "The new complete Bull Terrier" 1971)




Quellen:
Ed. James "Terrier Dogs, etc." 1873
Ernest Eberhard "The new complete Bull Terrier" 1971
Dr. Dieter Fleig "Das große Bull Terrier Buch" 1997
Die weißen Bull Terrier wurden schnell beliebt, andersfarbige seien "gewöhnlich und weniger schön". Frühe Zwinger der Bull Terrier Zucht waren "Bloomsbury", "Lillington", "Woodcote" und "Gladiator".
1887 wurde der Bull Terrier Club gegründet und der Rassestandard festgelegt.



1922 waren nur noch 5 BT in Deutschland zu finden. Am 01.01.1924 wurde der jetzige DCBT gegründet mit 6 Hunden, davon waren 4 aus den Jahren vor dem 1. Weltkrieg. Durch Importe und eine wachsende Bekanntheit der Hunde gab es Ende 1926 bereits 400 gezüchtete BT. Bekannte Zwinger waren "vom Fahrenhorst", "von der Heide" und von der Erfft". Die Mehrheit der BT wurde im Polizeidienst ausgebildet und eingesetzt.
In England wurde in den 20er Jahren der farbige Bull Terrier in den Standard aufgenommen. 1935 wurde der erste farbige Bull Terrier in Deutschland ausgestellt, 1936 fiel der erste Wurf mit farbigen Welpen. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts wurden teilweise Staffordshire Bull Terrier zur Zucht farbiger Bull Terrier eingekreuzt.
Bekannte DDR-Zwinger waren "von Amity", "von der Pantelitzer Heide", "Lamberts", "Musketier" und "Little Kings". EXTRA-SEITE Bull Terrier in der DDR